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Vater, 46 Jahre (MS-Betroffener)

...wusste vor der Vaterschaft nichts von seiner Krankheit. Nach Diagnosestellung folgten keine weiteren Kinder. Es gibt keine weiteren MS-Betroffenen in der Verwandtschaft.

Würdest du dir trotz MS noch ein Kind wünschen?
"Ein Kind wäre immer willkommen. 12 Jahre MS und 21 Jahre als Vater, haben mich reifen lassen. Ich kenne meine Grenzen. Meine Energie und Belastbarkeit sind zwar eingeschränkt, aber alle Kraft, die die MS mir noch zulässt, würde ich meinem Kind geben. Ein Kind aufzuziehen erfordert eine große Verantwortung. Alleine mit der MS wäre es für mich nicht vorstellbar."

Tipps für andere werdende Eltern:
"Bis mein Kind 8  Jahre alt war, erlebte ich eine glückliche Zeit als Vater, Ehemann und gesunder Mensch. Nach der Diagnose veränderte sich grundlegend alles! Ich war ständig gereizt, hatte schlechte Laune und miese Stimmung. Mein Kind sollte nicht wissen, dass ich krank bin. Ich hatte Angst es könnte die Krankheit nicht verstehen und es überall herumerzählen. Aber auf Dauer lässt sich das nicht verheimlichen. Meine Tochter erfuhr von anderen davon und so war ihr Vertrauen zu mir gebrochen. Viele Jahre hat es gedauert bis sich die Kluft zwischen uns wieder geschlossen hat. Ich bekomme auch heute noch, nach 13 Jahren, gelegentlich zu hören, warum ich ihr nichts von der MS gesagt habe. Deshalb mein Tipp. Geht immer offen mit der Krankheit gegenüber den eigenen Kindern um. Kinder können sehr viel verstehen und auch mit der MS umgehen. Sie können aber nicht verstehen, wenn man ihnen nicht vertraut."