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Mutter 31 Jahre (MS-Betroffene)

...wusste vor der Schwangerschaft von ihrer Krankheit. Die Schwangerschaft war gewollt. Nach Diagnosestellung folgten keine weiteren Kinder.

Die Meinungen der Ärzte waren folgende:
Neurologe: "Natürlich ist das Möglich, aber......"
Gynäkologe: "Haben sie mit ihrem Neurologen darüber gesprochen?"

"Die Umwelt (Ehepartner, Familie, Verwandtschaft, Freunde) reagierten sehr verschieden darauf. Von - Was, du bist schwanger? - Hast du dir das auch überlegt?  - Schaffst du das?  bis - Ich kann dir das Kind auch mal abnehmen. Es kam alles!"

Es gibt keine weiteren MS-Betroffene in der Verwandtschaft.

Würdest du dir trotz MS noch ein Kind wünschen?
"Nein, weil ich manchmal nicht einmal mehr die Kraft habe für mein einziges Kind da zu sein. Die Anforderungen, die auch schon ein kleines Kind hat, sind bei mir mit der MS nicht immer zu erfüllen. Ich kann mich nicht immer ausruhen, wenn ich es nötig hätte."

Tipps für andere werdende Eltern:
"Man sollte auf jeden Fall vor der Schwangerschaft schon jemanden haben, auf den man zurückgreifen kann wenn das Kind da ist. Jemanden der dann einspringt, wenn man als Mutter nicht mehr kann. Mit Kind gerät man sehr schnell an seine Grenzen. Die Beziehung sollte vorher auch 100 %ig passen. Sie wird nämlich grad mit der MS auf eine harte Probe gestellt."


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